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Fliegen mit Kindern: Nachwuchs sicherer auf eigenem Platz

Auf Papas oder Mamas Schoß mitzufliegen ist kuschelig und billig - aber auch sehr gefährlich. Bei schweren Turbulenzen oder Notlandungen werden ungesicherte  Babys und Kleinkinder zum riskanten Flugobjekt durch den Passagierraum. Aber auch, wenn sie mit einem zusätzlichen Sicherungssystem am Beckengurt von Mutter oder Vater fixiert werden, birgt dies große Verletzungsgefahren im Bauch- und Beckenbereich der Kleinen. Der ADAC empfiehlt deshalb: Für Kinder einen eigenen Platz buchen, den die Airlines aber dann auch mit alters- und größengerechten Kindersicherungen ausstatten müssen.

Bis zum Alter von zwei Jahren zahlt der Nachwuchs bei den meisten Fluggesellschaften nur wenig oder gar nichts – hat jedoch keinen eigenen Sitz. Aber auch mitgebrachte Babyschalen oder Kindersitze auf einem eigenen Platz sind häufig nicht geeignet, da sie für die in Autos üblichen Dreipunktgurte konzipiert sind und nicht immer in den Flugzeugsitz passen. Selbst größere Knirpse bis etwa sechs Jahren sind auf einem eigenen Platz durch den Flugzeugbeckengurt nicht optimal geschützt.

Die Forderung muss daher lauten: Babys und Kleinkinder sollen nur auf einem eigenen Platz mitfliegen, der von den Fluggesellschaften entsprechend – auch für größere Kinder – mit Kindersicherungssystemen ausgestattet ist.

Als pragmatische Zwischenlösung empfiehlt der ADAC sicherheitsbewussten Eltern, einen separaten Platz für den Nachwuchs zu buchen und bereits bei der Buchung nachzufragen, ob Kindersitze mitgebracht werden können. Das Problem dabei: Nicht alle Airlines ermöglichen das, und nicht jeder Autokindersitz passt in jeden Flugzeugsitz.

 

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