Philippinen sind ein Geheimtipp für Surfer
Jeder Surfer ist ständig auf der Suche nach der ultimativen Welle, um den Elementen im Adrenalinrausch zu trotzen. Die Philippinen bieten hierfür optimale Bedingungen und etablieren sich daher verstärkt als Topziel für Surfer.
Die Philippinen sind eine ideale Surfdestination, weil sie sowohl an das Südchinesische Meer als auch an den Pazifik grenzen und dadurch das ganze Jahr hindurch die perfekte Welle sowohl für Profis als auch für Anfänger bieten. Ausländische Surfer sind der überfüllten Surfspots in Australien, Kalifornien und Hawaii überdrüssig und kommen daher zunehmend auf die Philippinen.
Und hier die besten Reiseziele:
San Juan, La Union
Gut für Anfänger und Fortgeschrittene. Die meisten philippinischen Surfschulen sind hier zu finden. Gute Hotels und Restaurants.
Baler, Aurora
Die erste Surfgemeinde der Philippinen. Hier wurde der Kinofilm "Apocalypse Now" gedreht. Gut sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene.
Pagudpud, Ilocos Norte
Wunderschöner Strand, unberührte Natur mit herausfordernden starken Wellen überall in der Gegend. Es gibt gute Plätze für Anfänger, wer einen Ort in der Natur sucht, der ist hier richtig.
Samar Island
Eine der wellenreichsten Regionen auf den Philippinen, und das praktisch ganzjährig. Hier gibt es die heftigsten und größten Weltklassewellen des Landes. Guiuan Island in Eastern Samar sowie Borongan bieten erstklassige Hotels und Restaurants. Es braucht Geduld, um zu den einzelnen Plätzen zu gelangen, aber wer ein Abenteuer will, findet es hier.
Siargao Island
Cloud 9 (Wolke 9) ist der berühmteste Surfspot der Philippinen. Die Wellen sind für erfahrene Surfer, aber es gibt auch tolle Plätze für Anfänger. Die Wellen brechen über flachen Korallenriffen, was schmerzhaft sein kann. Auf der ganzen Insel gibt es gute Übernachtungsmöglichkeiten.
Cabugao, Ilocos Sur
Hervorragende Surfplätze für Anfänger und Könner - übrigens in der Nähe von vielen historischen Sehenswürdigkeiten.
Daet, Camarines Norte
Gute Surfspots für Anfänger und Fortgeschrittene.
Catanduanes
Hier kommen die stärksten und gefährlichsten Wellen an. Hier liegt Majestics, die philippinische Antwort auf Teahupoo auf Tahiti. Riesenwellen vom Pazifik treffen auf ein flaches Korallenriff und lassen Tunnelwellen für Surfkönner entstehen.
Zambales
Überall gibt es tolle Spots, Zambales ist aber eher eine unzuverlässige Surfregion - aber wenn hier Wind ist, sieht man die meisten Surfer aus Manila!
Lanuza, Surigao del Sur
Atemberaubende Landschaft, wunderschöne Strände. Schwere anspruchsvolle Wellen überall in dieser Gegend, aber auch einige Plätze für Anfänger. Der Weg dorthin ist beschwerlich, lohnt sich aber. Hier ist sicherlich einer der schönsten Plätze auf den ganzen Philippinen. Es gibt nur wenige Hotels, aber überall sehr gutes Essen.
Grundsätzlich kann fast jeder das Surfen erlernen, aber kurze Bretter - so wie die Profis sie benutzen - sind schwerer zu paddeln. Mit einem langen Brett kann man nicht nur leichter paddeln, sondern es ist auch stabiler und somit einfacher, darauf zu balancieren.
Surfanfänger sind auf den Philippinen am besten in San Juan/La Union oder Baler, Aurora aufgehoben. Surfschulen kosten pro Unterrichtsstunde inklusive Brett ab ca. 7 EUR.
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